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Angriffe und Anfeindungen – Was Medienschaffende in Zeiten von "Hate Speech" tun können

Anfeindungen in sozialen Netzwerken, tätliche Angriffe auf Teams im Außeneinsatz – immer öfter werden Medienschaffende mit Hass konfrontiert. 42% von 780 befragten Journalisten/-innen waren 2016 von Angriffen betroffen. Das ergab eine aktuelle Studie des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld auf Initiative des Mediendienstes Integration.

Publizieren wird zur Mutprobe

Die Studie zeigt: Zwei Drittel der befragten Journalist*innen (67%) nehmen einen Anstieg hasserfüllter Reaktionen gegen sich und Kollegen wahr. Jeder Zweite fühlt sich von den hasserfüllten Reaktionen des Publikums belastet.

Doch wie begegnet man beispielsweise Hasskommentaren im Netz? Unsere Trainerin Meike Richter-Dürkop hat dazu drei Tipps aus ihrem Seminar Klassische Hass-Kommentare und wie man sie kontert:

  1. Gute Communities sind repräsentativ. Dort fühlen sich auch diejenigen wohl, die inhaltlich in der Minderheit sind. Man sollte Hasskommentaren mit Haltung begegnen – bloßes Löschen reicht nicht.
  2. Community Management darf sich keine Diskussionen durch Hass-Schreiber aufzwingen lassen. Auf Zensurvorwürfe antwortet man besser mit "Sie wollen einen Freibrief für Beleidigungen, es geht Ihnen nicht um Meinungsfreiheit."
  3. Persönlich Betroffene dürfen mit Hass-Postings nicht allein gelassen werden. Professioneller Umgang und Verbündete helfen, den Hass einzuordnen und besser mit Angriffen fertig zu werden.

Kritische Situationen im Außeneinsatz

Nicht nur im Netz, auch im Außeneinsatz werden Journalisten/-innen häufig verbal oder sogar körperlich angegriffen. Auch hier bieten unsere Seminare Hilfe:

Sie erfahren, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie ergreifen können und wie Sie sich auf mögliche Konfrontationen vorbereiten, um sich in einer Krisensituation richtig zu verhalten.

Zu den Inhalten der Seminare, die wir auch Inhouse bei Ihnen veranstalten können, berät Sie gern Simone Stoffers:

Tel.: +49 511 123598-537
E-Mail: s.stoffers@ard-zdf-medienakademie.de

Die Ergebnisse der Studie "Publizieren wird zur Mutprobe" können Sie hier herunterladen: 

Autorin: Simone Stoffers

Simone Stoffers
Fachgebiets­leitung Digitale Strategie, Crossmedia, Online und Social Media
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