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Monitoring? – Observability!

Monitoring ist tot, es lebe die Observability? Herkömmliches Monitoring wird komplexen Systemen von heute oft nicht gerecht. Lernen Sie, wie Sie durch Observability zu einem besseren Einblick und Verständnis des Systemverhaltens kommen. Wir werden in die „drei Säulen der Observability“ – Metriken, Logs und Traces – eintauchen und lernen, wie diese zusammenarbeiten, um tiefere Einblicke in Ihre Systeme zu erhalten. Anhand praktischer Übungen machen Sie sich mit führenden Tools wie Prometheus, Grafana, Loki und Tempo vertraut und bauen einen vollständigen Observability-Stack von Grund auf auf. Am Ende werden Sie mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausgestattet sein, die Prinzipien der Observability in realen Szenarien anzuwenden.

Hinweise

Bei Online-Durchführung empfehlen wir zwei Bildschirme, um gleichzeitig der Web-Session folgen und den Übungsrechner bedienen zu können.

Details

Ihr Nutzen

  • Sie kennen die Vorteile des Observability-Ansatzes gegenüber herkömmlichem Monitoring.
  • Sie kennen die führenden Tools und können sie in einen Observability-Stack integrieren.
  • Sie werden Observability in realen Anwendungen umsetzen können.

Schwerpunkt

Schwerpunkt ist die praktische Umsetzung von Observability-Prinzipien mit gängigen Tools.

Zielgruppe

Systemadministrator*innen, Entwickler*innen, DevOps

Themen

  • Einführung in Observability
    • warum Monitoring nicht mehr ausreicht
    • die wichtigsten Unterschiede zwischen Observability und herkömmlichem Monitoring
    • Verständnis von Metriken, Logs und Traces
  • Metriken und Monitoring mit Prometheus
    • Einführung in Prometheus
    • Einrichten von Prometheus und Abfragen von Metriken
    • Verstehen und Erstellen von benutzerdefinierten Metriken
  • Visualisierung von Daten mit Grafana
    • Integration von Prometheus mit Grafana
    • Erstellen von Dashboards zur Visualisierung von Metriken in Echtzeit
    • Erstellen von Alarmen auf Basis von Metriken
  • Logs verwalten mit Loki
    • Warum Logs für Observability unerlässlich sind
    • Einrichten und Verwenden von Loki zur Aggregation von Logs
    • Abfrage und Visualisierung von Logs in Grafana
  • Tracing mit Tempo
    • Einführung in verteiltes Tracing
    • Einrichten von Tempo zum Tracen von Microservices
    • Analysieren von Traces zur Identifizierung von Leistungsengpässen
  • Hands-on-Lab
    • Einsatz eines kompletten Observability-Stacks (Prometheus, Grafana, Loki, Tempo)
    • Überwachung einer realen Anwendung
    • Erstellen von Dashboards, Einrichten von Alerts und Identifizieren von Problemen anhand von Observability-Daten
  • Exkurs: Service Discovery mit Consul
    • Verstehen von Service Discovery in Microservices-Architekturen
    • Einrichten von Consul zur Registrierung und zum Monitoring von Services
    • Integration von Consul mit Prometheus
  • Die Zukunft der Observability
    • Best Practices für die Implementierung von Observability in modernen Systemen
    • Herausforderungen und häufige Fallstricke
    • Über die Grundlagen hinausgehen: KI-gesteuerte Erkenntnisse und Automatisierung

Lehrmethoden

Lehrvortrag, viele praktische Übungen

Voraussetzungen

Grundlegendes Verständnis von Konzepten des System Monitoring, Erfahrung mit Linux-Befehlszeilen-Tools und Vertrautheit mit der Containerisierung (wie Docker oder Kubernetes).

Ein gewisses Maß an Erfahrung mit Cloud-Infrastrukturen und Netzwerkprinzipien ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Nächste Termine

28.09.2026 (09:00 Uhr) bis
29.09.2026 (16:30 Uhr)
Online
Preis: 1.140,- € p.P.
Seminarleitung:
Dominik Sigmund
Ausreichend Plätze
Wenige Plätze
Ausgebucht - Eintrag auf Warteliste möglich

Kontakt

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