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PTP - moderne Synchronisation in hybrider Produktionsumgebung

Die Mitarbeiter*innen lernen durch die Grundfunktionen und die unterschiedlichen Anwendungsprofile des PTP-Protokolls, die neuen Herausforderungen zur Einhaltung der Synchronität in modernen (IP-) Produktionsnetzen kennen. Sie sind über die Vorteile und auch über die neuen Voraussetzungen, die zur Planung und Migration der eingesetzten Technologie nötig sind, informiert. Dazu werden die Methoden zur Takt-Erzeugung, Einhaltung und Rückgewinnung an praxisrelevanten Beispielen demonstriert und aus messtechnischer Sicht, auf Einhaltung der standardisierten Qualitätsparameter analysiert und veranschaulicht. Das Grundverständnis der Technologieanwendung wird durch den Austausch von Erfahrungsberichten aus der Praxis unterstützt.

Details

Ihr Nutzen

  • Sie lernen die neuen Anforderungen/Herausforderungen zur Einhaltung des GenLock-Verhaltens in modernen (IP-) Produktionsnetzen kennen.
  • Sie wissen, die Bewertung der Qualitätsparameter und deren Einwirkung von Störeinflüssen richtig einzuschätzen.
  • Sie sind über die Vorteile und auch über die Voraussetzungen detailliert informiert, die zur Planung und Migration der neuen Technologie nötig sind.
  • Sie bekommen einen profunden Einblick in Planungsdetails und Auswertungen verschiedener Projektrealisationen, die durch das Dozententeam zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung gestellt werden.

Schwerpunkt

Der Schwerpunkt des Seminars sind die praktischen Demonstrationen des PTP-Verhaltens über ein reales (Demo-)Netzwerk.

Zielgruppe

Einsteiger*innen und Fortgeschrittene in Systemservice, IT und Planung

Themen

  • Methoden und Topologien zur Taktverteilung u. Taktwiederherstellung
  • Die Bedeutung von Synchronisation und Synchronität
    • GNSS-Grundlagen (Exkurs)
    • Zeit*/ Phasen-/ und Frequenz Synchronität
    • Internationale Zeitskalen (Exkurs)
    • Synchronisationsmerkmale für Media-Formate (GenLock)
    • Ableitung aus der Zeitsynchronität zum Media-GenLock
  • IP-Themen
    • IEEE1588v2 / PTP (Funktionsweise des „Precision Time Protocols“)
    • Betriebsarten (Ordinary, Transparent, Boundary, etc.)
    • SMPTE ST 2059-1/2 und AES67
  • Zeit-Abgleich in einer Master-Slave-Umgebung (nur auf Layer ")
  • Backupmöglichkeiten (BMCA)
  • Feststellung der Qualitätsparameter und Protokoll-Eigenschaften durch messtechnische Verfahren
  • Genauigkeit der Taktung / Taktrückgewinnung zur Frequenz-, Phasen- und Zeitsynchronisation, Vorstellung der Messmethoden
  • Typische Störeinflüsse in paktorientierter Vermittlung und dessen Auswirkungen
  • Protokoll-(Messages), Monitoring (Wireshark/TrackHound)
  • Vorstellung und Demonstration beispielhafter Master-Slave-Infrastrukturen namhafter Hersteller ("Gerätetechnik in der Anwendung")

Lehrmethoden

Lehrvortrag mit Demonstrationen messtechnischer Verfahren

Seminarausstattung

Master- /Slave- (Clock-) Infrastruktur, Messtechnik zur Prüfung der Qualitäts-Parameter in der paket- sowie in der leitungsorientierten (konventionellen) Taktverteilung.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse der konventionellen Video-Studiotechnik, sowie Grundkenntnisse der Netzwerktechnik. Zur Unterstützung ist die vorherige Teilnahme am Kursmodul „Media over IT" (39 252) von Vorteil.

Nächste Termine
22.10.2024 (13:00 Uhr) bis
24.10.2024 (16:30 Uhr)
Präsenz | Nürnberg
ARD.ZDF medienakademie (BR-Gelände)
Preis: 1.775,- € p.P.
Seminarleitung: Lorenz Kippels Daniel Boldt, Heinz Peter Reykers, Meinolf Müller
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