Führen in der Matrixorganisation: sicher agieren in komplexen Strukturen

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Der Rundfunk wandelt sich und die Organisationsstrukturen werden komplexer. Die Anforderungen an das Führungshandeln verändern sich. Der Grund sind insbesondere Cross- und Trimedialität. Die Rundfunkanstalten lösen sich von den am Verbreitungsweg orientierten Strukturen und stellen sich als themenorientierte Organisationen neu auf. Die Folge sind Matrixstrukturen. Mitarbeitende sind plötzlich nicht mehr nur einer Führungskraft unterstellt, sondern sie sind gleichermaßen z.B. einer Projektleitung zugewiesen. In diesem dynamischen und teilweise recht unklaren Gefüge sind Sie gefordert, um Ihren Mitarbeitenden Struktur, aber ebenso die nötigen Freiheiten und Verantwortungen zu geben. Wie gelingen Koordination und Kommunikation; wie gehen Sie mit Konflikten und Kompetenzüberschneidungen um? Ziel ist es, Ihnen Handlungsmöglichkeiten in einem vielschichtigen Wirkungs- und Beziehungsgefüge aufzuzeigen.

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Details

Ihr Nutzen

  • Sie kennen die besonderen Herausforderungen des Führens in Matrixorganisationen, flachen Hierarchien und komplexen Beziehungsgeflechten.
  • Sie entwickeln eine eigene Haltung, ohne sich verbiegen zu müssen.
  • Sie kennen wichtige Modelle, Stellschrauben und Fallgruben im Umgang mit menschlichen Systemen in komplexen Verhältnissen.
  • Sie haben zur Bewältigung der Herausforderungen einen ersten kleinen Werkzeugkasten zusammengestellt und können darauf aufbauen.

Schwerpunkt

Die Teilnehmenden entwickeln einen festen Standpunkt und kennen erste Werkzeug, um damit proaktiv und flexibel ins Agieren zu kommen

Zielgruppe

Führungskräfte und alle, die innerhalb einer Matrixorganisation Führungsaufgaben übernehmen.

Themen

  • Ins kalte Wasser springen: Sich zeigen, Ziele und Erwartungen klar formulieren
  • In den Grauzonen der Planbarkeit: Was bedeutet Führen in der Matrix und in agilen Projekten?
  • Soziale Systeme sind keine trivialen Maschinen: Dos und Don'ts, um Menschen motiviert in Beziehung zu bringen und zu halten
  • Der einzige feste Punkt ist die eigene Haltung: die eigenen Grundbedürfnisse, Werte und blinde Flecke kennen und annehmen
  • Unvermeidbar: Spielregeln zu Macht, Status und Hierarchie
  • Wer fragt, der führt: wichtige Aspekte und Regeln der Kommunikation
  • Flexibilität braucht einen verlässlichen Rahmen: Strukturen, Prozesse, Rituale, die immer wieder gepflegt werden müssen
  • Auch unvermeidbar: Konflikte erkennen, aushalten und klug gegensteuern
  • Optimist bleiben: Feedback geben und unterstützen

Lehrmethoden

Visualisierter Input zu Methoden und Modellen, Fallarbeit, Arbeit in Kleingruppen