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Konstruktiver Journalismus: Erzählen wie's weitergeht

Die meisten Journalisten/-innen sind mit dem Mantra "bad news are good news" aufgewachsen. Doch aktuelle Studien belegen, dass die Nachrichtenmüdigkeit und die nachweisbare Fehlinformiertheit – auch bei Nachrichtenjunkies – u. a. auch darin ihre Ursache haben. Der Ansatz des "konstruktiven Journalismus", der weltweit immer mehr Anhänger findet, will dies relativieren. In diesem Seminar lernen Sie, um welche journalistischen "W-Fragen" Sie die Recherche erweitern, wie Sie einen Kuschel- oder Positiv-Journalismus vermeiden und mit dem so geschulten Blick auch ganz neue Geschichten finden.

Details

Ihr Nutzen

  • Sie können klar den Unterschied zwischen konstruktivem bzw. Lösungsjournalismus und positivem bzw. Kuscheljournalismus benennen. Sie werden Geschichten neu und anders aufgreifen.

Schwerpunkt

Anwendungsübungen – der konstruktive Dreh für eine Nachricht.

Zielgruppe

Mitarbeitende aus allen Programmbereichen (Fernsehen, Radio, Online, Print)

Themen

  • Zur Entstehung und Verbreitung des Konstruktiven Journalismus
  • Das sechste journalistische "W" - wie weiter?
  • Qualitätsstandards und Erfolgskriterien
  • Konstruktiv denken, planen und recherchieren: Aus Betroffenen Beteiligte machen
  • Dauerbrenner-Themen neu und anders auf- und umsetzen
  • Geschichten (inter)aktiv, zeitgemäß, inspirierend erzählen

Lehrmethoden

Input, Übungen in Arbeitsgruppen, kollegialer Austausch

Seminarausstattung

Die Teilnehmenden können mit eigenen Laptops arbeiten.