Bilder von Krieg, Erdbeben und Amokläufen – wie stehe ich das durch?
Nachrichtenbilder sind oft erschreckend - und dabei handelt es sich "nur" um die Ergebnisse des technisch und redaktionell bearbeiteten Rohmaterials. Denn was die Zuschauer*innen nicht sehen sollen, haben sich vorher die Mitarbeiter*innen der Sender ganz genau angeguckt. Sie haben Leichenteile verpixelt oder Zerstörung und Verletzungen so bearbeitet, dass es überhaupt ausgestrahlt werden kann. Für den Umgang mit dieser besonderen Belastung bietet dieses Seminar hilfreiche Tipps und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Kolleg*innen.
Hinweise
Fee Rojas und Claudia Fischer arbeiten seit über 15 Jahren mit Medienschaffenden, die in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz sind oder auch im Lokalen über Amokläufe, vom Loveparade-Unglück oder Suiziden berichten. Im Seminar geben sie Tipps für alle, die mit belastendem Bildmaterial arbeiten müssen, das bei solchen Ereignissen entsteht.
Details
Ihr Nutzen
- Sie verstehen, wie sich Belastungen in Gehirn und Körper auswirken und wie Sie die Folgen durch Arbeitsplatzgestaltung und Absprachen im Team reduzieren können.
Schwerpunkt
Sachinformationen zum Verständnis, konkrete Tipps und Hinweise für den Arbeitsalltag, Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Mitarbeiter*innen aus Programm und Produktion
Themen
- Trauma-Verständnis und Stressbelastung
- Erkenntnisse zur Arbeitsplatz- und Teamgestaltung
- Wahrnehmung schärfen für Symptome und Warnzeichen
- Was kann ich tun, damit diese Arbeit mich nicht krank macht?
Lehrmethoden
Vortrag, Gruppenaustausch, Diskussion, Übungen zur Selbstfürsorge
Nächste Termine
29.05.2026 (16:30 Uhr)
ARD.ZDF medienakademie
Preis: 690,- € p.P.
Seminarleitung:
Claudia Fischer
Fee Rojas
Kontakt
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