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Journalistenrecht in der Praxis – rechtlich sicher arbeiten in allen Medien

Rechercheanfragen werden mit Anwaltsschreiben beantwortet; Private senden den Ton bei verdeckten Aufnahmen, obwohl das verboten ist: Ein Blick in die Berichterstattung hilft nicht weiter, wenn man wissen will, was erlaubt und was verboten ist. Ständig neue Gerichtsurteile machen es nicht übersichtlicher. Damit Sie sich von der Rechtsmaterie nicht verunsichern lassen, lernen Sie im Training das juristisch relevante Rüstzeug, um medienübergreifend berichten zu können. Anhand von Fallbeispielen behandeln Sie praxisrelevante Rechtsfragen und erhalten begleitend zum Seminar Checklisten für die redaktionelle Arbeit sowie einen Leitfaden für einen Überblick über die wichtigsten Regelungen und Sorgfaltspflichten. Wenn Sie glauben, ab acht Personen im Bild sei alles kein Problem, oder in der Ausbildung noch die "Person der Zeitgeschichte" gelernt haben, dann empfehlen wir Ihnen diesem Seminar.

Details

Ihr Nutzen

  • Sie lernen die wichtigsten journalistischen Regeln und den rechtlichen Rahmen für die Arbeit kennen - egal ob für Fernsehen, Hörfunk oder online.
  • Sie sind in der Lage, juristische Fallstricke zu erkennen, und können dadurch selbst rechtssicher berichten oder einschätzen, welche Fälle heikel werden können, so dass auf jeden Fall das Justiziariat eingeschaltet werden muss.

Schwerpunkt

Zentral sind juristischen Regelungen und journalistische Sorgfaltspflichten für die crossmediale Berichterstattung, wie zum Beispiel Persönlichkeitsrechte, und die Verwendung von Bildern, Videos oder Texten.

Zielgruppe

Mitarbeitende aus allen Programmbereichen (Fernsehen, Radio, Online, Print)

Themen

  • Welche Videos, Bilder und Äußerungen darf man ins Netz stellen?
  • Wie kann ich die Haftung für eigene und fremde Inhalte minimieren?
  • Kann ich noch bedenkenlos verlinken?
  • Darf ich Namen von Personen und Firmen in der Verdachtsberichterstattung nennen?
  • Was muss verpixelt/unkenntlich gemacht werden?
  • Was unterscheidet Tatsachen, Meinungen und Kommentare?
  • Welche Besonderheiten gilt es zu beachten?

Lehrmethoden

Vortrag, Diskussion, Einzel- und Gruppenarbeit