53 362

Dramaturgie leicht gemacht: Lange Formate konzipieren und in Auftrag geben

Eine gemeinsame dramaturgische Sprache erleichtert erheblich die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer für eine non-fiktionale Produktion. Welche Fragen Sie auf jeden Fall stellen müssen, um Fehleinkäufe direkt am Anfang der Produktionskette zu vermeiden, erfahren Sie in diesem Seminar. Umgekehrt erfahren Sie als Auftragnehmer, welche Kriterien für den Auftraggeber entscheidend sind. Im Seminar erarbeiten Sie die Punkte für eine funktionierende Geschichte und lernen, wie Sie rasch auf neue, ungewöhnliche Ideen kommen. So erreichen Sie Ihr Ziel: Ihr Publikum bleibt voll konzentriert.

Details

Ihr Nutzen

  • Sie diskutieren auf gleicher Augenhöhe mit allen, denen Sie einen Auftrag für lange Formate geben.
  • Sie wissen wie Senderedakteure ticken.
  • Sie vermeiden Fehleinkäufe.

Schwerpunkt

Besprechung und Konzeption von Exposés

Zielgruppe

Für Mitarbeitende aus Programm, Produktion und Produktionsfirmen (Fernsehen)

Themen

  • Mit sieben Fragen vom Stoff zu(r) Geschichte(n)
  • Wie zwei Fragen nach den Filmzielen die Szenen-Reihenfolge beeinflussen.
  • Welche Folge eine Frage nach der Filmsituation für Attraktivität und Erleben hat.
  • Auf welche Weise die Logik der Polarität die Zuschauenden in Spannung versetzt .
  • Wie die emotionale Steuerung bei langen Formaten funktioniert.
  • Wie Sie anhand des inneren Monologs des Zuschauenden ein Treatment prüfen.
  • Wie das Zusammenspiel von roten Fäden das Publikum unterhält.

Lehrmethoden

Gemeinsame Analyse von Filmen und Beispielen, Erarbeitungen und Hinweise zu Wahrnehmung und Erzählpraxis, Gruppen- und Plenumsübungen an konkreten Projekten

Voraussetzungen

Erfahrungen mit langen Formaten