55 410

Multimedial denken und planen: Über den Tellerrand schauen und andere Medien verstehen

Bimedialität, Trimedialität, Crossmedia oder Multimedia – viele Begriffe, die gleichen Fragen: Wie erreichen wir unser Publikum in einer immer unübersichtlicher werdenden Medienlandschaft? Welche Ausspielwege sind relevant? Welche Darstellungsformen funktionieren auf welchen Plattformen? Fernsehen, Hörfunk, Online und Social Media. In diesem Seminar lernen Sie, die jeweils anderen Medien besser zu verstehen und an den Schnittstellen mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Sie erfahren, welche Modelle und Methoden sich eignen, um Themen und Ereignisse mehrmedial zu denken und zu planen. Das Seminar ist für planende bzw. demnächst planende Mitarbeitende konzipiert.

Details

Ihr Nutzen

  • Das Seminar versetzt Sie in die Lage, medienübergreifende Erlebnisse zu konzipieren.
  • Sie erhalten Hintergrundwissen und Methoden, um die Stärken der Medien auszuspielen und diese so miteinander zu verknüpfen, dass ein Mehrwert für das Publikum entsteht.
  • Sie lernen verschiedene Darstellungs- und Kommunikationsformen kennen und wie diese sinnvoll eingesetzt werden.

Schwerpunkt

Kern des Seminars ist, dass Sie anhand von Programmvorhaben aus der Praxis selbst mehrmediales Denken und Planen ausprobieren. Dabei entwickeln Sie unter Anleitung eine integrierte Planung von Themen und Ereignissen inklusive eines koordinierten Ausstrahlungskonzeptes, das über einfache Crosspromotion hinausgeht. Den nötigen fachlichen und methodischen Input erhalten Sie in Form von Kurzvorträgen und Demonstrationen.

Zielgruppe

Mitarbeitende aus Programm (Fernsehen, Radio, Online), Print und Marketing die redaktionell planen bzw. künftig planen werden.

Themen

  • Mediennutzung: Zwischen Schwarzbrot und Hype - Wie werden die verschiedenen, insbesondere die neuen Medien genutzt? Was will unser Publikum von uns?
  • Stärken der Medien: Wie sich Fernsehen, Hörfunk, Online und Social Media sinnvoll ergänzen und Mehrwerte für unser Publikum generiert werden können.
  • Warum Online/Social Media nicht nur Zweitverwertungsplattformen, sondern eigenständige Medien sind, die medien-/plattformgerechte Inhalte benötigen.
  • Der Werkzeugkasten der Onliner: Vom Artikel bis zum Webvideo und Pageflow. Von der Bilderstrecke bis zur Karte und interaktiven Grafik. Vom Content für Facebook, YouTube, Twitter und Instagram bis zur App. Was ist für welches Ziel geeignet? Wie viel Aufwand steckt dahinter? Was lohnt sich, und was nicht?
  • Kochrezept Multimediales Planen: Wie sieht eine strukturierte medienübergreifende Planung aus? Wie organisiere ich ein gelungenes Zusammenspiel der Medien? Welche Modelle und Methoden eignen sich?
  • Best-Practice: Welche Positiv-Beispiele gibt es? Und: Wie sollte man es besser nicht machen?

Lehrmethoden

Kurzvorträge und Demonstrationen