Konzipieren, Probieren, Umsetzen – viel Praxis im "Treffpunkt Trimedialität"

Was ist eigentlich der Treffpunkt Trimedialität? Ganz einfach: das Labor, in dem BR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Trimedialität ausprobieren, und trimediale Konzepte für die Zusammenarbeit testen können. Doch wie kann ein solches Konzept auch in anderen Häusern verwirklicht werden?

Das war das Thema unseres gemeinsamen Workshops in München: Fast zwei Tage lang konnten die Teilnehmenden dort das BR Labor ganz praktisch ausprobieren und aus erster Hand erfahren, welche Erfahrungen die bayerischen Kolleginnen und Kollegen bei der Einführung trimedialer Strukturen machen und was es braucht, um selbst ein solches Labor im eigenen Haus einzurichten.

Bewegtbild-Produktion mit Smartphone
Fotocredit: BR / Cyrano Botzenhart / Andy Probst

Im Bayerischen Rundfunk sorgt der Treffpunkt Trimedialität dafür, dass viele Kolleginnen und Kollegen neue Chancen entdecken sowie Ideen und neue Workflows für die multimediale Welt entwickeln. An der Schnittstelle zwischen Redaktionen und Technik testen sie neue Tools für die themenzentrische Zusammenarbeit.

Vor allem: Ausprobieren

Natürlich konnten die 17 ARD-Kolleginnen und Kollegen den Treffpunkt Trimedialität gleich selbst ausprobieren: Zum Beispiel mit Innovations-Methoden wie Design Thinking, mit denen man schnell und spielerisch Ideen für Workflows oder auch Konzepte entwickelt und testet. Und sie erfuhren, warum aus Sicht der Hirnforschung Labors die Lern- und Veränderungsprozesse unterstützen.

Dazu gab die Leiterin des Treffpunkts Trimedialität, Susanne Merkle, jede Menge Tipps, wie man ein Labor effizient aufbaut. Schließlich stand auch noch ein Treffen mit Nutzern des Treffpunkt Trimedialität auf dem Programm. Für beide Seiten ein spannender Austausch auch darüber, wo die Veränderungsprozesse in den einzelnen Häusern derzeit stehen. Die Teilnehmenden verließen München nach eigenen Aussagen "ziemlich angefixt“ - vielleicht wird es bald schon ähnliche Konzepte in anderen Häusern geben?