Wie das Smartphone unseren Alltag verändert

Das Smartphone ist erstmals der wichtigste Bildschirm der Deutschen. Das klassische Fernsehen verliert an Bedeutung. Das belegt der „Digitalisierungsbericht Video“ der Landesmedienanstalten.
Wie die digitalen Geräte unsere Mediennutzung und unseren Alltag verändern, zeigt auch die rbb-Reportage „Leben mit dem Smartphone“ unseres Trainers Christoph Heymann – gedreht nur mit dem Smartphone.
Frau schaut auf das Smartphone in ihrer Hand
Wie das Smartphone unseren Alltag verändert
Laut dem „Digitalisierungsbericht Video“ überholt das Smartphone erstmals das TV-Gerät als wichtigstes Bildschirmgerät. 37 Prozent der Befragten nennen das Smartphone an erster Stelle, der Fernseher folgt mit nur noch 32 Prozent, PC und Laptop erreichen je 11 Prozent. Bemerkenswert: Die Ergebnisse gelten nicht nur für die jüngere Generation, sondern für den Bevölkerungsdurchschnitt ab 14 Jahren, so die Studie. 

Bewusste Nutzung des Smartphones

Filme, Serien und Sendungen schauen die Menschen immer noch am liebsten über den Fernseher (weitere Ergebnisse der Studie unten), aber das Smartphone hat in unserem Alltag enorm an Bedeutung gewonnen: Telefonie, ein Touchscreen plus Funktionen wie Uhrzeit, Wecker, Navigation, Bezahlsystem, Kamera, Internet, Social Media, Chat-, Musik-, Training-, Dating-, Wetter- und unzählige weitere Apps – so die Zauberformel.

Dass diese Vielseitigkeit allerdings auch Schattenseiten hat, davon sind Forscher überzeugt. Sie beobachten in der zu häufigen Smartphone-Nutzung die Muster klassischen Suchtverhaltens und fordern einen bewussteren Umgang mit den Geräten, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Christoph Heymann - Leben mit dem Smartphone
Christoph Heymann - Leben mit dem Smartphone

Leben mit dem Smartphone – eine Reportage

Die Reportage „Leben mit dem Smartphone“ unseres Trainers und Filmemachers Christoph Heymann für den Rundfunk Berlin-Brandenburg zeigt die Vor- und Nachteile der dauernden Handynutzung. Eine Reportage über das Smartphone – ausschließlich gedreht mit dem Smartphone.

Heymann tritt damit den Beweis an, dass Smartphones nicht nur für die schnelle Live-Schalte und Kurzbeiträge genutzt werden können, sondern auch für längere Formate. Die Reportage können Sie sich in der ARD-Mediathek ansehen: Leben mit dem Smartphone.

Weitere Ergebnisse aus dem Digitalisierungsbericht Video: 

  • Videos werden von 63 Prozent der Menschen am liebsten über den Fernseher geschaut. 
  • Parallel dazu steigt die Nutzung nichtlinearer Videoangebote mit einer Wachstumsquote von 44 Prozent in den letzten beiden Jahren sprunghaft an. Das Zeitbudget dafür steigt auf 23 Prozent. 
  • Der wichtigste Video-on-Demand-Anbieter ist mit 34 Prozent Youtube. 
  • Bei den 14 bis 29-Jährigen liegen die Streamingdienste mit 70,4 Prozent gegenüber den Mediatheken mit 56,5 Prozent bereits deutlich vorne. 
Die komplette Studie können Sie hier herunterladen: Digitalisierungsbericht Video.

Autor: Sven Dütz