Konstruktiv über die Klimakrise berichten
Die Zahl der Menschen, die aktiv Nachrichten vermeiden, hat in den vergangenen Jahren laut Digital News Report des Reuters Institutes stetig zugenommen. Besonders die Klimaberichterstattung hat es da oft schwer: Die komplexe Krise kann überwältigend und unlösbar erscheinen. Ein Teil des Publikums reagiert genervt, ein anderer scheint gesättigt oder überfordert. Wie also können Journalist*innen Klimathemen so aufbereiten, dass sie Menschen auch erreichen? Und wie gelingt eine konstruktive und lebensnahe Erzählweise, die gleichzeitig die Probleme und Chancen kritisch in den Blick nimmt?
Details
Ihr Nutzen
- Sie lernen, welche Missverständnisse und Fallstricke es in Bezug auf konstruktive Klimaberichterstattung gibt; welche Elemente diese beinhalten muss, um effektiv beim Publikum anzukommen und wie Sie konstruktiv über Lösungen berichten können, ohne die Krise zu beschönigen.
- Sie erhalten neue Ideen, wie Sie Klimathemen im journalistischen Alltag ansprechend, verständlich und interessant für Ihr Publikum aufbereiten können, und warum Klimaberichterstattung oft auch Servicejournalismus ist.
Schwerpunkt
Nach einem kurzen Input erarbeiten Sie in Kleingruppen anhand konkreter Beispiel-Beiträge, wie lösungsorientierte Klimaberichterstattung im Redaktionsalltag aussehen und gelingen kann. Anschließend entwerfen Sie anhand von selbstgewählten Themenbeispielen eigene Beitragskonzepte.
Zielgruppe
Mitarbeiter*innen aller Programmbereiche
Themen
- Konkrete Tipps für eine effektive und konstruktive Klimaberichterstattung
- Die Bedeutung von Kontext in der Klimaberichterstattung und wie die komplexen Zusammenhänge kompakt vermittelt werden können
- Die Rolle von Emotionen in der Berichterstattung
- Abgrenzung von konstruktiver Klimaberichterstattung und Greenwashing
- Abgrenzung von konstruktiver Klimaberichterstattung und Aktivismus
Lehrmethoden
Input, Gruppenarbeit, Diskussion, Best- und Worst-Practice-Beispiele
Nächste Termine
20.11.2026 (17:00 Uhr)
Kontakt
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